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Bevor wir uns für die BARF Fütterung entschieden haben, wussten wir nie genau, was im Futter ist, so dass wir auf den Instinkt unserer Hunde vertrauten, denn sie frassen nie gerne trockenes - und in unseren Augen totes - Futter.
Auch in Hinblick auf Fell, Geruch und Aktivität überzeugte uns dieses trockene Futter nicht, so dass wir einen anderen Weg gehen wollten und uns vor Jahren für das BARFen unserer Hunde entschieden haben.
Hier wird der Hund mit Frischfleisch, Knorpeln, Knochen, Fisch und Gaben von Obst, Gemüse, Salat, Kräutern, Ölen, Getreide, Milchprodukten und vielem mehr ausgewogen ernährt und das ist viel einfacher, als mancher denkt.
Allerdings kann man die Verantwortung für diese Fütterung nicht einfach abtreten und eine Tüte öffnen, sondern muss sich vorher aktiv mit dem Thema Ernährung des Hundes auseinandersetzen und danach seinen eigenen Fütterungsweg finden.
Als Grundlage dient die Annahme, dass sich die Urahnen unserer Vierbeiner - die Wölfe auch mit Frischfleisch ernährt haben und die Evolution unserer Vierbeiner so schnell ging, dass der Nahrungsinhalt in der heutigen Industrienahrung teilweise nicht das ist, was man einem Hund mit gutem Gewissen füttern sollte. Unsere Hunde haben einen sehr guten Instinkt und ihnen sind Werbebotschaften - mit Verlaub - völlig egal.
Es gibt sehr viele Hundehalter und Hundezüchter, die auf BARF schwören und sehr gute Erfahrungen mit der Fütterung gemacht haben. Andere finden es interessant, trauen sich aber nicht daran - was sehr schade ist, denn Versuch macht klug.
Wieder andere lehnen es als neumodischen Humbug ab und vertrauen auf die Werbeinhalte und andere sind einfach zu bequem.
Wir selber barfen unsere Hunde aus Überzeugung. Die positive Rückmeldungen unseres Tierärzteteams und die positiven Erfahrungen mit unseren eigenen Hunden und den sich positiv entwickelnden Nachzuchten in den Welpenfamilien zeigen uns, dass dies für uns der richtige Weg der Fütterung ist.
Unsere Hunde haben strahlend weisse Zähne, glänzendes Fell, haben ein gutes Immunsystem und sind schlank, aktiv und topfit.
Entscheiden muss sich natürlich jeder Hundebesitzer selber. Wir können nur den Tip geben, sich zu informieren, es einfach auszuprobieren und sich von dem Ergebnis vielleicht überzeugen zu lassen. Für unsere Welpen wünschen wir uns jedenfalls, dass sie auch in ihren Familien nicht mit totem Futter ernährt werden, sondern langsam, gleichmässig und damit gelenkschonend heranwachsen dürfen.
Trockenfutter wird in unserer Familie lediglich mal als Leckerchen bei der Arbeit und im Training mit dem Hund eingesetzt - zu mehr nicht.
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